Was ist Christliches Pferdetraining?

Christliches Pferdetraining wendet die biblischen Prinzipien auf den Umgang mit Pferden an.

Ein bewusst christlicher Blick auf unsere Pferde und unsere gemeinsame Zeit im Training verändert das Mindset, unsere Herzenshaltung und daraus auch unser Handeln. Wir können eine faire und gerechte Führungsrolle gegenüber dem Pferd einnehmen und ihm damit die Sicherheit bieten, die es sich von uns wünscht. Gestärkt durch den Heiligen Geist dürfen wir darauf vertrauen, mit Weisheit ausgestattet zu werden und dadurch mehr zu sehen, mehr zu verstehen und besser zu handeln.

Bei der Bewältigung von schlechten Erfahrungen und Ängsten dürfen wir Jesus Christus einladen, uns im Stall und auch im Sattel zu begleiten und so einen ganz neuen Frieden zu erleben.

Aufgrund meiner jahrelangen praktischen Anwendung und Erfahrungen bin ich der festen Überzeugung, dass ein bewusst christliches Handeln gegenüber unseren Pferden einen Großteil unserer Beziehungs- und Reitprobleme lösen kann.

Gibt es einen Unterschied zum „normalen“ Pferdetraining?

In einer perfekten Welt: Nein.

In einer perfekten Welt, in der weder Pferd noch Mensch schlechte Erfahrungen gemacht haben, mental und körperlich gesund sind, und alle Geschöpfe Gottes in Einklang leben, wäre auch jede Beziehung zwischen Mensch und Pferd im Einklang mit Gott.

Leider ist das nicht die Realität, denn das Leben auf der Erde ist geprägt von den Umständen, in denen jeder einzelne lebt, und den Erfahrungen, die jeder einzelne von uns macht. Inklusive unserer Pferde. So kollidieren bei dem Treffen von Mensch und Pferd immer Lebensgeschichten aufeinander. Gemachte Erfahrungen führen uns dazu, Erwartungshaltungen zu haben. Positive genauso wie negative. Tritt das ein, was wir befürchtet haben, oder nicht das, was wir uns erhofft hatten, so kommt es zu Überraschungen und Verunsicherungen.

Gute Pferdetrainer haben gelernt, sich den unterschiedlichsten Situationen anzupassen und darauf angemessen zu reagieren. Dabei schaffen sie es, ihre persönlichen Empfindungen nicht die Überhand gewinnen zu lassen, sondern möglichst neutral und souverän zu bleiben.

Wer einen solchen Trainer gefunden hat: Herzlichen Glückwunsch! Halten Sie an ihm fest.

Allerdings kann nicht jeder ein guter, professioneller Pferdetrainer sein und so passiert es, dass eben unsere Empfindungen, die durch Erlebnisse und auch durch Verletzungen der Vergangenheit beeinflusst werden, unser Handeln bestimmen. Zwischenmenschlich führt das zu Streit, vielleicht sogar zum Abbruch einer Beziehung oder der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses. Im Pferdetraining endet das in Frust und im schlimmsten Fall nicht nur zu seelischen, sondern auch zu körperlichen Verletzungen.

Christliches Pferdetraining setzt genau dort an. Der christliche Glaube ist geprägt von einem liebenden Gott, der sich für uns Heilung und ein Leben in Fülle wünscht. Ich möchte Ihnen – neben dem praktischen Handling Ihres Pferdes – auch dabei helfen, dieses Mindset auf Ihre Pferd-Mensch-Beziehung zu übertragen.

Wer das Thema vertiefen möchte, empfehle ich einen Blick auf meinen Blog: www.gottisteinhorseman.de